Vor kurzem erhielt ich eine E-Mail von einem befreundeten Missionar in Indien. Er berichtete mir von der Verfolgung die unsere Glaubensgeschwister in Indien – insbesondere im Staat Orissa, dem östlichen Teil Indiens – heute erleiden. Es ist noch nicht lange her, da herrschte in genau diesem Teil Indiens bereits eine große Verfolgung und Unterdrückung der Christen, wobei ein australischer Missionar, Graham Staines, gemeinsam mit seinen Söhnen im Jahr 1999 ermordet wurde. Die jüngsten Vorfälle fanden in der Gegend um Kandhamal statt; einer sehr armen Region, in der sich 25% der Bevölkerung zu Christus bekennen. Über 50 Christen wurde auf brutale Weise ermordet, mehrere hundert Kirchen wurden zerstört und Tausende haben ihr Zuhause verloren. Bis heute leben schätzungsweise 15.000 Christen in Flüchtlingslagern, die erst dann wieder in ihre Heimatdörfer zurückkehren können, wenn sie sich von Christus abwenden und wieder zum Hinduismus konvertieren. Leider ist von den örtlichen und staatlichen Behörden kaum Hilfe zur Klärung der Situation zu erwarten – und das, obwohl diese Missstände durchaus öffentlich bekannt sind und sie täglich die Titelseiten der indischen Nachrichten füllen.

Doch damit nicht genug; in den letzten Monaten haben die Übergriffe gegen Christen auch in den anderen Teilen Indiens stark zugenommen, wenn auch „nur“ vereinzelt. Es scheint als seien hinduistisch-fundamentale Gruppierungen, aus bisher unbekannten Gründen, bei ihren Angriffen gegen Christen mutiger geworden. Mit diesen Fakten vor Augen sollten wir uns den Aussagen Jesu in Offenbarung 2,12-17 zuwenden.

„Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Dies sagt der, der das zweischneidige, scharfe Schwert hat: Ich weiß, wo du wohnst; wo der Thron des Satans ist; und du hältst meinen Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch in den Tagen des Antipas, meines treuen Zeugen, der bei euch, wo der Satan wohnt, ermordet worden ist. Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du solche dort hast, welche die Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, eine Falle vor die Söhne Israels hinzustellen, so dass sie Götzenopfer aßen und Unzucht trieben. So hast auch du solche, die in gleicher Weise die Lehre der Nikolaiten festhalten. Tu nun Buße! Wenn aber nicht, so komme ich zu dir bald und werde Krieg mit ihnen führen mit dem Schwert meines Mundes. Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben und, auf den Stein geschrieben, einen neuen Namen, den niemand kennt, als wer ihn empfängt.“

  1. Gottes Wort hat Kraft (Offb 2,12)

Das erste, das wir aus diesem Abschnitt lernen können ist, dass Gottes Wort die Kraft hat zu richten und zu erretten. Gottes Wort ist wirksam, scharf und zweischneidig. Achten wir darauf, was folgende Verse über Gottes Wort sagen:

„Und Gott sprach: ‚Es werde Licht!‘ und es ward Licht“ (1Mose 1,3).

„Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie sprießen lässt, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden, so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird bewirken, was mir gefällt, und ausführen, wozu ich es gesandt habe“ (Jes 55,10-11).

„Er sandte sein Wort und heilte sie, er rettete ihr Leben aus der Grube“ (Ps 107,20).

„Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich werde über meinem Wort wachen, es auszuführen“ (Jer 1,12).

„Ist mein Wort nicht brennend wie Feuer, spricht der HERR20, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?“ (Jer 23,29).

„Eure Väter, wo sind sie? Und die Propheten, leben sie ewig? Doch meine Worte und meine Vorhaben, die ich meinen Knechten, den Propheten, gebot, haben sie eure Väter nicht erreicht? Und sie kehrten um und sagten: Wie der HERR der Heerscharen vorhatte, nach unseren Wegen und nach unseren Taten an uns zu handeln, so hat er mit uns gehandelt“ (Sach 1,5-6).

„Da ging ich an dir vorüber und sah dich in deinem Blut zappeln; und zu dir in deinem Blut sprach ich: Lebe! Ja, zu dir in deinem Blut sprach ich: Lebe!“ (Hes 16,6).

Diese Bibelverse aus dem Alten Testament zeigen uns, dass Gottes Wort Leben schafft und Leben vernichtet. Eine der wichtigsten Dinge in der Gemeinde Jesu ist die Auslegung von Gottes Wort in der Predigt. Das ist es, was wir den Kleinen unter und wie den Großen mitgeben wollen, weil wir davon überzeugt sind, dass Gott unser Leben umgestaltet, wenn wir sein Evangelium, sein lebendiges Wort, hören. Die Bibel sagt selbst: Der Glaube kommt durch das Hören des Wortes Gottes (vgl. Röm 10,17)! Die Gemeinde hat die Bibel nicht erschaffen, vielmehr hat die Bibel, das Wort Gottes, die Gemeinde erschaffen; so, wie wir es in Hesekiel 16,6 nachlesen können: Gott spricht: „Lebe!“ und wir wurden zu neuem Leben auferweckt! Wenn du ein neues Leben in Christus hast, dann nur deshalb, weil Gott zu dir sprach: „Lebe!“ (vgl. Eph 2,1 ff.).

  1. Gott kennt unsere Schmerzen und unsere Freuden (Offb 2,13a)

In Offenbarung 2,13 spricht Gott zu der Gemeinde in Pergamon: „Ich weiß, wo du wohnst; wo der Thron des Satans ist.“ Pergamon befand sich an dem Ort, wo der Thron des Satans war, weil dort die Anbetung des römischen Kaisers stattfand. Doch nicht nur das, alle Arten von Götzendienst und Religionskulten waren dort vertreten. Pergamon war die erste Stadt in Kleinasien, in der ein Tempel für den römischen Kaiser (Augustus) errichtet wurde. Von daher wurde diese Stadt auch zu einem Zentrum anderer Religionen. Es muss sehr schwer für die damaligen Christen gewesen sein, in einer Stadt zu leben, in der „der Thron des Satans ist“ und „wo der Satan wohnt“ (V. 13). Sie standen ganz sicher unter riesigem Druck von außen. Stellen wir uns nun vor, wie es sein muss, als Christ in Indien unter dem gegenwärtigen Druck der Verfolgung und des Hasses zu leben.

Nichtsdestotrotz steht Gott zu den Seinen und lässt sie niemals im Stich. Es gibt oft Momente im Leben, in denen wir uns nach einem Menschen sehnen, der uns und unsere Probleme versteht. Aber wir müssen einsehen, dass kein Mensch uns völlig verstehen kann. In Sprüche 14,10 lesen wir: „Das Herz kennt sein eigenes Leid, und kein Fremder kann sich in seine Freude mischen.“ Doch Gott kennt alle unsere Gedanken, Sorgen und Gefühle ganz genau – ja, Er kennt und versteht uns sogar besser als wir selbst. Und Er liebt uns, Er sorgt sich um uns und Er will, dass wir seine Kraft erfahren. „Denn des HERRN Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist“ (2 Chron 16,9). Lasst uns dafür beten, dass Gott unser Vertrauen auf seine großartigen Verheißungen stärkt.

  1. Gott fordert uns auf, mutig zu sein (Offb 2,13b)

Wenn Gott eines seiner Kinder für den Namen des Herrn Jesus sterben lässt, dann sollten wir dies als ein großes Privileg ansehen. Wenn wir das Buch der Offenbarung lesen, sollten wir uns bewusst machen, dass es sich dabei nicht um ein prophetisches Diagramm handelt. Es ist ein Buch, das Christen dazu auffordert, ihr Kreuz auf sich zu nehmen und Christus nachzufolgen. Es ist auch ein Buch, das uns daran erinnert für unsere leidenden Brüder und Schwestern zu beten.

  1. Gott fordert uns auf, Buße zu tun (Offb 2,14-16)

Die Gemeinde in Pergamon war zwar sehr vorbildlich darin dem Götzendienst des römischen Reiches zu widerstehen, und doch gab es in ihren eigenen Reihen große Probleme. Unter ihnen gab es solche, die Götzenopfer in heidnischen Tempeln aßen und sich dadurch in sexuelle Unzucht verwickeln ließen. Es war sicher nicht leicht zur damaligen Gesellschaft zu gehören – insbesondere was das Berufliche anging – ohne in die dazugehörigen Zeremonien involviert zu sein. Jesus sieht hier an dieser Stelle einen engen Zusammenhang zwischen Bileam im Alten Testament und den Ereignissen innerhalb der Gemeinde in Pergamon. Um dies besser verstehen zu können, sollten wir zuerst schauen, was sich genau in Israel zur Zeit Bileams zugetragen hatte. Wir erinnern uns daran, dass Bileam von Balak, dem König der Moabiter, dazu aufgefordert wurde das Volk Israel zu verfluchen. Doch Gott stellte sich Bileam entgegen und befahl ihm das Volk zu segnen, anstatt es zu verfluchen. An Bileams Ablehnung gegenüber dem Volk Gottes änderte dies nichts, denn wir lesen in 4. Mose 25,1-5: „Und das Volk fing an Unzucht zu treiben mit den Töchtern Moabs; und diese luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter ein, und das Volk aß und warf sich nieder vor ihren Göttern. Und Israel hängte sich an den Baal-Peor. Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel. Und der HERR sprach zu Mose: Nimm alle Häupter des Volkes und hänge sie dem HERRN auf vor der Sonne, damit die Glut des Zornes des HERRN sich von Israel abwende. Und Mose sagte zu den Richtern Israels: Erschlagt sie, jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor gehängt haben!“

Israel beging sexuelle Sünden und nahm an den Opferritualen der falschen Götter teil. In 4. Mose 31,16 lesen wir, welche Rolle Bileam bei diesen Exzessen hatte: „Siehe, sie sind ja auf den Rat Bileams den Söhnen Israel ein Anlass geworden, in der Sache mit dem Peor eine Untreue gegen den HERRN zu begehen, so dass die Plage über die Gemeinde des HERRN kam.“ Die Nikolaiten zur Zeit des Neuen Testaments vertraten vermutlich vergleichbare Lehren, wie Bileam damals. Interessanterweise haben die Namen „Bileam“ und „Nikolaiten“ ein und dieselbe Bedeutung: „Volksverderber“ oder „Überwinder des Volkes“!

Einige der Christen in Pergamon gingen Kompromisse ein mit der weltlichen Kultur ihrer Zeit, verehrten andere Götter und lebten in sexueller Ausschweifung.

Die meisten von uns heutzutage haben mit Versuchungen zu tun, die mehr unterschwellig und kaum bemerkbar sind. Es mag sein, dass wir Kompromisse mit der Welt eingehen, indem wir den Sinn unseres Lebens in anderen Dingen sehen als darin Gott zu verherrlichen. Wir können von unserem eigenen Körper besessen sein – das Verlangen möglichst schön, muskulös und attraktiv auszusehen. Oder aber wir sind von einem Sport besessen und wir suchen unsere Freude und Erfüllung in unserer Leistung. Oder wir sind davon besessen, was andere von uns denken und sind darum bemüht von allen gemocht zu werden. Oder wir sehen unseren größten Lebenssinn in unserem Job und darin, erfolgreich zu sein. In Bezug auf die Gemeinde in Pergamon kritisiert Jesus ihre Kompromissbereitschaft, um ein möglichst angenehmes und problemfreies Leben zu haben. Lasst uns Buße tun darüber wo wir dazu neigen, uns der Welt anzupassen und unseren eigenen, selbstsüchtigen Zielen nachzujagen. Wir benötigen immer wieder ein erneuertes Bewusstsein für die Notwendigkeit ein Leben zu führen, das vom Evangelium geprägt ist und durch das die Wahrheit des Evangeliums verkündigt wird.

  1. Gott verheißt uns großen Lohn (Offb 2,17)

„Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben und, auf den Stein geschrieben, einen neuen Namen, den niemand kennt, als wer ihn empfängt“ (Offb 2,17). Der Herr verheißt hier einen großen Lohn, wenn wir überwinden. Aber worum handelt es sich bei dem verborgenen Manna, dem weißen Stein und dem neuen Namen?

In vielen jüdischen Schriften steht das Manna für zukünftige Freude und die Erfüllung göttlicher Verheißungen. Laut einer jüdischen Überlieferung soll der Prophet Jeremia das Manna verborgen haben, damit es Gott am Ende der Zeiten wieder hervorholen wird. Auch hier steht das Manna für letztendliche Freude und Erfüllung in der Gemeinschaft mit Gott am Ende der Zeiten. Der weiße Stein wurde in der jüdischen Kultur der damaligen Zeit dazu verwendet einen Angeklagten freizusprechen, wohingegen ein schwarzer Stein für die Verurteilung stand. Zudem wurden weiße Steine als eine Art Eintrittskarte für besondere staatliche Anlässe genutzt. Die Erwähnung des weißen Steins in der Offenbarung soll bedeuten, dass denjenigen, die überwinden, am Ende der Zeiten der Zutritt in Gottes Reich, das neue Jerusalem, offen steht.

Von der Verheißung eines neuen Namens spricht Gott bereits in Jesaja 62,1-3: „Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil brenne wie eine Fackel, dass die Heiden sehen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit. Und du sollst mit einem neuen Namen genannt werden, welchen des HERRN Mund nennen wird. Und du wirst sein eine schöne Krone in der Hand des HERRN und ein königlicher Reif in der Hand deines Gottes.“ Diese Verheißung, die Gott an Israel richtet, ist für all jene erfüllt, die auf Jesus Christus als ihren Erlöser vertrauen. Nicht, wer auf seine eigenen Werke und Leistungen, sondern wer sich allein auf Christus als den Retter von Sünde, Gericht und Tod verlässt. Das Versprechen eines neuen Namens ist gleichbedeutend mit dem Versprechen des ewigen Lebens:

„Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen“ (Offb 3,12).

„Und sie werden sein Angesicht sehen; und sein Name wird an ihren Stirnen sein“ (Offb 22,4).

Die Tatsache, dass Gott unsere Namen kennt, zeugt von Seiner tiefen Liebesbeziehung zu uns (vgl. 2Mo 33,12 b; 2Tim 2,19). Dieser neue Name ist sehr wahrscheinlich der Name des HERRN, der jeden Gläubigen als Gott zugehörig kennzeichnet. Wer diesen neuen Namen empfängt, darf in das neue Jerusalem eintreten und dort in Ewigkeit wohnen.

Dieser Aufruf gilt jedem von uns. Gott verspricht uns einen sehr großen Lohn, wenn wir nur beständig auf Ihn vertrauen. Wir bekommen diesen Lohn nicht, weil wir in besonderer Weise für Gott gearbeitet hätten, sondern weil wir an Ihn glauben, weil wir darauf vertrauen, dass Er allein uns ewiges Leben schenken kann. Ist dieser Lohn nicht wert dafür zu leiden? Gibt diese Aussicht nicht allen Christen in Indien, im Irak und überall auf der Welt die Kraft ihr Leben für das Evangelium zu riskieren? Hätten wir als Christen nicht diese wunderbare Aussicht, dann wäre jedes Leiden sinnlos. Leid macht nur dann einen Sinn, wenn auf der anderen Seite etwas wartet, das weit größer ist und sehr viel schwerer wiegt. Danken wir Gott, dass Er in seiner Gnade etwas weit besseres bereitet hat, als es dieses Leben uns jemals bieten könnte!

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  1. Wie kann man Eure Artikel downloaden?

    Antwort
    • Lieber Bruder Herold,
      um zuerst auf Ihre Frage zu antworten: Die Artikel können aus urheberrechtlichen Gründen nicht heruntergeladen werden. Bei vielen Artikeln (jedoch nicht bei allen Artikeln) haben wir exklusive Rechte, die wir nicht an andere weitergeben können. Sie können aber gerne in konkreten Fällen anfragen und ich falls möglich gebe ich Ihnen gerne eine Datei einzelner Artikel.
      Außderdem habe ich mir gerade Ihre Seite angeschaut und mich sehr über die Inhalte und (reformatorischen) Auslegungen gefreut. Evtl. würde ich Sie in Zukunft um eine Abdruckgenehmigung eines oder mehrerer Artikel von Ihnen bitten. Ginge das?

      In Christus verbunden,
      Benjamin Schmidt

      Antwort
      • Lieber Bruder Schmidt,
        Ich habe es frei vom Herrn empfangen und bin deshalb, ganz im Sinne meiner Webseite, gern bereit, meine Artikel zur Verfügung zu stellen.
        Übrigens habe ich vor fast 50 Jahren schon intensiveren Kontakt mit Elmar Klassen gehabt und deshalb auch all die Jahre Interesse an Euren Druckerzeugnissen.
        Gott befohlen,
        Manfred Herold

  2. ..was bedeutet genau:
    „Dieser neue Name ist sehr wahrscheinlich der Name des HERRN, der jeden Gläubigen als Gott zugehörig kennzeichnet. Wer diesen neuen Namen empfängt, darf in das neue Jerusalem eintreten und dort in Ewigkeit wohnen.

    Dieser Aufruf gilt jedem von uns, ganz gleich ob gläubig oder ungläubig. Gott verspricht uns einen sehr großen Lohn, wenn wir nur beständig auf Ihn vertrauen. “

    .. was ist da mit „gläubig oder ungläubig “ gemeint ?
    Man kann doch nicht ohne den Herrn Jesus in den Himmel kommen ? Was habe ich in dem Artikel falsch verstanden ?

    Danke.

    Antwort
    • @ Jutta. Die Kommentare müssen erst von uns genehmigt werden, bevor sie öffentlich zu sehen sind.
      Tatsächlich ist der Satz zwar von Schreiner so geschrieben („This“ – der Aufruf zu überwinden – „is a call to all of us, whether we are believers or unbelievers“), und er meint damit, dass Gottes Aufruf, wie der Aufruf zur Buße, ein universeller Aufruf ist, der jedoch nur von denen befolgt wird, die glauben. Schreiner vertritt ganz klar die Ansicht, dass nur der Glaube an Christus zum ewigen Leben führt. Allerdings ist der Satz in diesem Artikel doch sehr missverständlich und wir hatten ihn bereits in der Printversion weggelassen, dies aber in der Onlineversion vergessen. Das habe ich gerade nachgeholt!

      Vielen Dank für den Hinweis.

      Hier der Link zum Original von Schreiner: http://www.credomag.com/2011/09/29/living-for-the-final-reward-revelation-212-17-3/

      Antwort
  3. Warum komme ich nicht durch mit dem Kommentar ?

    Antwort
  4. Oh, tut mir leid, da war ich dann wieder zu ungeduldig !
    Danke für die Klärung. Dann bin ich wieder ruhig !
    Dann passt das ja, denn ich finde den Artikel insgesamt sehr hilfreich.

    Antwort

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Artikel, Gottes gnädige Leitung, Praktische Ratschläge, Trost durch Göttliche Verheißungen, Verkündigung des Evangeliums