(eine Predigt über Johannes 16,5-11.)

1. Warum Jesu Abschied von der Erde uns heute noch traurig macht

Mal ehrlich: Wäre das nicht toll, wenn wir Jesus noch bei uns hätten? Also, so richtig – hörbar, sichtbar, greifbar.

Wie wäre es, wenn wir direkt dabei gewesen wären, als Er seine Wunder getan hat? Welches hättest Du gern miterlebt? Die Verwandlung von Wasser in Wein? Die Heilung eines Gelähmten, der 38 Jahre krank war? Oder noch spektakulärer – die Auferweckung des Lazarus? Was für eine Szene, wie er da aus der Grabhöhle hervorkommt, an Händen, Füßen und Kopf noch mit den leinenen Tüchern umwickelt … Wenn man all das direkt miterleben würde – wie könnte man da noch jemals an der Macht Gottes zweifeln?

Wie wäre es, wenn wir seine Predigten live hören könnten – heute noch? Jesus sprach doch mit göttlicher Autorität. Er lehrte direkt, was Er von seinem Vater im Himmel gehört hatte! Er würde all unsere Fragen beantworten. Er würde direkt in unsere Situation hineinsprechen – Worte des Lebens. Er würde aufräumen mit all den Lügen unserer Zeit und würde uns klar die Richtung anzeigen. Es fiele uns doch um einiges leichter, Ihn zu verstehen.

Wie wäre es, wenn wir Ihm so richtig, ganz direkt nachfolgen könnten? Wenn wir mit Ihm ziehen und sein Verhalten genau beobachten könnten. Wenn wir Ihn uns direkt zum Vorbild nehmen könnten. Er unser Meister – und wir Ihm zu Füßen. So ganz praktisch zu erleben, was es heißt, vom Vater im Himmel versorgt zu werden. Doch wir können Jesus nur »im Geist« nachfolgen, wir sehen Ihn nicht. Wir wissen oft nicht, was genau Er von uns will.

Wäre es nicht besser, wenn Jesus einfach auf der Erde geblieben wäre? Würden wir dann nicht eher glauben können? Würde es uns nicht leichter fallen, Ihm zu folgen?

Mit etwas Wehmut lesen wir also von den großen Taten Gottes in der Bibel – vor allem durch seinen Sohn Jesus. Und so sind wir vielleicht ein bisschen traurig über die Himmelfahrt. Und darüber, dass wir nicht zu den wenigen auserwählten Menschen gehören, die wenigstens für drei Jahre Jesus bei sich haben durften.

Traurig – das waren auch die Jünger, als sie von Jesus erfuhren, dass Er sie verlassen würde.

»Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin? Doch weil ich das zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer« (Joh 16,5-6).

Die Situation: Wir befinden uns am Vorabend der Kreuzigung. Gründonnerstag, wenn man so will. Jesus hält das Abendessen mit seinen Jüngern. Er wäscht ihnen die Füße. Der Verräter Judas wird offenbar.

Und in dem Zusammenhang hält Jesus seine Abschiedsreden (ab Joh 13,31 – 16,33): Er gibt ihnen das »neue Gebot«; sagt ihnen, dass Er allein der Weg zum Vater ist; erzählt ihnen, dass Er der wahre Weinstock ist und sie in Ihm bleiben sollten. Schließlich sagt Er ihnen, dass sie als seine Nachfolger dem Hass der Welt ausgesetzt sein würden. Und dann kündigt Er ihnen seinen Abschied an. Das sind ja schöne Aussichten. Kein Wunder, dass die Jünger traurig sind, wenn ihr Herr und Meister sie verlassen will. Wie soll es weitergehen? Wie kann das Königreich Gottes weitergebaut werden – ohne den König? Sie hatten doch alles aufgegeben für Ihn! Jesus, das hört sich nicht nach einem guten Plan an!

Doch Jesus hat eine andere Meinung dazu.

2. Warum Jesu Abschied »bessern für uns ist

»Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden« (Joh 16,7). Jesus sagt, dass es besser ist, wenn Er geht, als wenn Er bleibt. Denn nur wenn Er geht, kann Er den Heiligen Geist zu uns senden.

Doch was könnte besser sein als die direkte Gegenwart von Jesus? Wie ist das zu verstehen – »es ist gut für Euch«?

Zuerst einmal muss man mit einem Missverständnis aufräumen: nämlich dem, dass man »leichter« glauben kann, wenn man die Wunder mit eigenen Augen sehen kann. In Joh. 12,37 können wir lesen, dass ein Großteil des Volkes der Juden nicht an Ihn glaubte, obwohl Er solche Zeichen vor ihren Augen tat. Andererseits glaubten viele an Ihn und folgten Ihm nach, weil Er große Wunder tat. Doch ihr Glaube war nicht von Dauer. Sie verließen Ihn (vgl. Joh 6,60-66).

Noch deutlicher kann man es vielleicht am Volk Israel im Alten Testament sehen. Was erlebten sie alles – welche großen Taten Gottes (Auszug aus Ägypten, Berg Sinai)! Und doch fielen sie immer wieder von Ihm ab. Unverständlich, oder? Anscheinend haben Menschen eine erstaunliche

Fähigkeit, ihre Augen vor dem offensichtlichen Handeln Gottes zu verschließen.

Seine Gegenwart macht es also nicht automatisch leichter, an Ihn zu glauben. Aber was soll besser daran sein, dass Er an seiner Stelle den Heiligen Geist sendet? Ein paar Gedanken dazu.

Die Jünger hatten Jesus bei sich. Der Heilige Geist nun wohnt in den Gläubigen. Und durch den Heiligen Geist wohnt Gott persönlich in uns! Und damit übrigens auch Jesus und der Vater (Joh 14,23)! Damit ist eine neue Ebene der Beziehung erreicht!

Durch Jesu Abschied von der Erde und die Sendung des Heiligen Geistes geht es weiter mit Gottes Heilsgeschichte und seinem Erlösungsplan! Die Ausgießung des Heiligen Geistes wurde mehrfach im Alten Testament angekündigt für das kommende Zeitalter (Jes. 11,1-10; 32,14-18; 42,1-4; 44,1-5; Hes 11,17-20; 36,24-27; 37,1- 14; Joel 2,28-32). Gott würde Stück für Stück seine Herrschaft auf der ganzen Welt aufrichten! Doch diese Verheißungen können sich erst erfüllen, wenn der Messias stirbt, aufersteht und erhöht wird.

Joh. 7,37-39: Der Heilige Geist in den Gläubigen ist wie Ströme lebendigen Wassers. Der konnte aber erst kommen, wenn Jesus verherrlicht würde! (V.39)

Man kann viel über das Wesen und die Aufgaben des Heiligen Geistes sagen. Und es ist absolut lohnenswert, sich eingehender mit dem zu beschäftigen, was die Bibel über Ihn und seine Aufgaben sagt. Lies und studiere ruhig einmal die folgenden Texte ausgiebig: Joh. 14-16; Apg 1-2; Röm 8; Gal 5; 1. Kor. 12-14 u.a. Wenn man das tut, wird man fest-stellen: Der Heilige Geist ist das größte Geschenk, das der Vater uns für diese Erde machen konnte! Es ist Gott selbst, der sich uns schenkt! Erst schenkt Er uns seinen Sohn. Und nun schenkt Er uns den Heiligen Geist, damit dieser in uns wohnt. Damit Er in uns wirkt, um uns von innen heraus zu verändern und zu gebrauchen für Gottes Ziele mit dieser Welt!

Wie denkst Du über den Heiligen Geist? Schätzt Du Ihn so, wie Jesus Ihn schätzt? Bist Du Dir Seiner Gegenwart bewusst? Erlebst Du Ihn und Seine verändernde Kraft in Dir?

Wir wollen mit diesem Text den Blick auf eine besondere Aufgabe des Heiligen Geistes richten und die wird uns in den folgenden Versen genannt:

»Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist« (Johannes 16,7-11).

3. Eine wichtige Aufgabe des Heiligen Geistes: Er überführt uns!

Jesus hat durch seinen Dienst die Menschen »überführt«. Durch seine Worte und durch den Maßstab, den Er mit seinem Leben gesetzt hat, hat Er der Welt den Spiegel vorgehalten. In seinem Licht wurden ihre bösen Werke sichtbar. Viele haben Ihn dafür gehasst, schließlich ans Kreuz gebracht. Einige aber haben ihre Sünde nicht nur erkannt, sondern auch eingesehen, haben an Jesus geglaubt und Vergebung ihrer Schuld bekommen. Diese Aufgabe des Überführens von Schuld übernimmt jetzt ausdrücklich der Heilige Geist von Jesus. Er führt sie weiter.

Denn die Welt ist immer noch in Sünde verloren und ohne Hoffnung. Nur wenn jemand kommt und sie aufdeckt, kann wirkliche Heilung geschehen.

Hier in Vers 8 steht, dass der Heilige Geist »die Welt« überführt. Da würde ich jeden Menschen mit einschließen. Natürlich trifft es in besonderer Weise auf Menschen zu, die Jesus noch nicht nachfolgen. Aber es ist auch ein Prozess, der sich im Leben des Gläubigen fortsetzt.

Wie geschieht diese Überführung des Heiligen Geistes? Sie geschieht in erster Linie durch das Zeugnis der Christen, in denen Er wohnt. Sie reden von ihrem Glauben, bezeugen ihn, verkünden das Evangelium. Und sie führen einen Lebensstil, der sich an dem von Jesus orientiert. Selbstverständlich kann der Heilige Geist auch direkt überführen, »ohne menschliche Einwirkung«. Manch einer ist etwa durch das Lesen einer Gideon-Bibel überführt worden.

Wovon überführt der Heilige Geist im Einzelnen?

Er überführt von Sünde (V. 9)

Der Heilige Geist überführt die Welt von ihrer Sünde, weil sie nicht an Jesus glaubt. Wenn sie an Jesus glauben würden, würden sie auch glauben, was Er über ihre Schuld sagt und Buße tun. Doch ihr Unglaube zeigt, dass sie gar nicht davon ausgehen, dass sie dem Tod verfallen sind und daher neues Leben brauchen!

Doch dagegen wirkt der Heilige Geist, indem Er sie (entgegen ihrem Unglauben) von ihrer Sünde überführt – das ist gnädiges Handeln Gottes!

Die größte Sünde ist nicht Mord, oder Ehebruch oder Habgier. Die größte Sünde ist, wenn man nicht an Jesus Christus glaubt. Jesus sagt es eindeutig in Kapitel 3 des Johannesevangeliums: »Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet« (Joh 3,18).

Und das tut der Heilige Geist heute noch genauso wie vor 2000 Jahren. Seit Pfingsten wurden Millionen und Abermillionen von Sündern die Augen aufgetan. Sie haben Buße getan und ihr Leben wurde verändert.

Wie geschieht es bei Dir persönlich, dass der Heilige Geist Dich von Sünde überführt? Lässt Du das zu? Bist Du bereit dafür? Liest Du Deine Bibel mit der Erwartung, dass der Heilige Geist Dir durch Gottes Wort den Spiegel vorhält? Gehört es zu Deinem täglichen Leben als Christ, dass Du Dich überführen lässt? Betest Du die letzten Verse von Psalm 139: »Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine. Sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.« Mit welcher Erwartung hörst Du eine Predigt? Ist es Dein innerliches Gebet, dass der Heilige Geist Dich von Sünde überführt? Oder hörst Du nur kritisch zu, ob der Prediger angemessene Worte wählt und die Zeit einhält? Die überführende Tätigkeit des Heiligen Geistes hat auch den Predigern etwas zu sagen! Und allen, die Gottes Wort weitergeben. Wollen wir, dass eine solche Überführung stattfindet? Zuerst bei uns selbst! Und sind wir dann bereit, dafür auch einmal »unbequeme Worte« zu wählen? Oder sind wir zufrieden, wenn die Leute uns auf die Schulter klopfen und sagen: »Schöne Predigt!«?

Klar, wer lässt sich schon »gerne« überführen. Und deswegen reduzieren wir den Heiligen Geist lieber auf irgendeine sanfte Stimme, die uns zärtlich ins Ohr säuselt, anstatt zuzulassen, dass Er unsere Sünde aufdeckt. Dabei ist nur das der Weg zum Leben, denn der Heilige Geist zeigt uns nicht nur unsere Schuld, sondern Er macht uns auch das Herz weich und empfindsam. Und Er führt uns zum Kreuz. An den Ort, wo Jesus unsere Sünde auf sich lud.

Er überführt von Gerechtigkeit (V. 10)

Interessanterweise überführt Er sie auch von Gerechtigkeit. »Gerechtigkeit« steht hier parallel zu »Sünde« in Vers 9. Das zeigt, dass hiermit nicht etwa die Gerechtigkeit Gottes gemeint ist, sondern die Gerechtigkeit der Welt. Und diese Gerechtigkeit der Welt reicht nicht aus!

– Mt 5,20: Wenn ihr nicht eine bessere Gerechtigkeit aufweisen könnt…

– Röm 10,3: Sie versuchen, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten…

– Jes. 64,5: Die Gerechtigkeit Israels zur Zeit Jesajas konnte als »ein beflecktes Kleid« bezeichnet werden – also als nicht rein in Gottes Augen.

Der Heilige Geist überführt nun die Welt von ihrer »Gerechtigkeit«, weil Jesus zum Vater gegangen ist und wir Ihn nicht mehr sehen können. Das heißt: Als Jesus auf der Erde war, hat Er diese Aufgabe übernommen. Er hat die mangelhafte Gerechtigkeit der Pharisäer und Schriftgelehrten ans Licht gebracht. Er reinigte den Tempel, zeigte, was wirklich hinter dem Sabbatgebot steckte usw.

Doch jetzt ist Jesus nicht mehr da und nun tut es der Heilige Geist. Und Er tut auch das in erster Linie durch die Nachfolger Jesu. Er verändert sie, damit sie Jesus immer ähnlicher werden. Als solche wird ihr Einfluss auf die Welt immer mehr dem Einfluss gleichen, den Jesus auf die Menschen ausübte.

Bist Du ein Instrument, das der Heilige Geist benutzen kann, um der Welt zu zeigen, dass es eine »bessere Gerechtigkeit« gibt als die ihre? Ist Dein Leben geprägt von der Gerechtigkeit, die Jesus Dir schenkt und die zu einer Liebe aus reinem Herzen führt? Oder bastelst Du Dir Deine eigene Gerechtigkeit zusammen – aus guten Werken, verantwortungsvollem und pflichtbewusstem Handeln, sozialem Engagement und vieler Arbeit? Das haben die Pharisäer besser hin-bekommen als wir alle – und doch sagt Jesus: »Wenn Ihr nicht eine bessere Gerechtigkeit habt als sie, kommt ihr nicht ins Himmelreich!« (Mt. 5:20). Das kann nur die Gerechtigkeit Jesu sein. Die bekommen wir, wenn wir anerkennen, dass unsere Taten niemals ausreichen. Davon überführt uns der Heilige Geist. Das ist gut so! Und Ihm sei Ehre dafür! Der Heilige Geist überführt von Sünde, von Gerechtigkeit und…

Er überführt von Gericht (V. 11)

Was kann das nun bedeuten? Das Wort »Gericht« steht ebenfalls in einer Reihe mit »Sünde« und »Gerechtigkeit«. Also: Er überführt die Welt von »ihrem« Gericht, ihrem »Urteil«.

Das »Gericht dieser Welt« ist ihre geistliche Blindheit, die sie zu einem falschen Urteil führt. Das sieht man besonders an ihrer Behandlung von Jesus. Sie haben »zu Gericht gesessen« über den Sohn Gottes, haben Ihn als einen Besessenen, einen Lügner und Gotteslästerer verurteilt – all dies sind im Kern Einflüsterungen des Teufels, des Vaters der Lüge. Doch der Teufel hat sich gewaltig geirrt! Der Tod von Jesus Christus am Kreuz war keine Niederlage, sondern ein Sieg. Ein Sieg über Hölle, Tod und Teufel. Und weil Er gerichtet ist, überführt der Heilige Geist auch die ganze Welt von ihrem Gericht, von ihren falschen Maßstäben und Fehlurteilen.

Und auch das tut Er durch die, in denen Er wohnt. Deswegen engagieren sich Christen z.B. in Fragen der Ethik: Der Wert eines jeden Lebens. Welchen Stellenwert hat die Familie? Wie kann eine soziale Marktwirtschaft aussehen?

Und dazu gehört natürlich auch, dass Christen ihre eigenen Wertmaßstäbe immer wieder an die Bibel anlegen und sich vom Heiligen Geist überführen und überzeugen lassen.

Es ist gut für uns, wenn wir den Heiligen Geist in dieser Weise an uns arbeiten lassen. Das haben wir alle nötig. Nur so werden wir Veränderung erfahren und nur durch überführte Christen wird die Welt überführt.

Gehen wir noch einmal zurück zur Szene mit den Jüngern: Noch können sie sich nicht vorstellen, wie die Zukunft aussehen wird. Wahrscheinlich haben sie zum Zeitpunkt dieser Worte Jesu noch nicht einmal verstanden, dass Jesus sterben und in drei Tagen auferstehen wird. Sie wissen nur: Er wird sie verlassen. Wie sollte es »gut« für sie sein, wenn Jesus geht? Was sollte »besser« daran sein, wenn ein anderer »Helfer« kommt? Sie haben ja noch nicht die Perspektive, die wir heute haben. Knapp zwei Monate später, zehn Tage, nachdem Jesus zum Himmel aufgefahren ist, erleben sie die Kraft des Heiligen Geistes, der an Pfingsten über sie ausgegossen wird.

Und sie erleben genau das, was Jesus ihnen hier angekündigt hat: Der Heilige Geist gebraucht sie, dass sie mutig das Evangelium bezeugen. Sie scheuen sich nicht, eine klare Botschaft zu verkünden. Und der Heilige Geist wirkt. Tausende von Menschen werden von ihrer Sünde überführt und kommen zum Glauben an Jesus Christus. Andere werden von ihrer Sünde überführt und reagieren mit Hass und Verfolgung.

Aber was hat der Heilige Geist für kühne Menschen aus diesen Jüngern gemacht! Aus diesen einfachen Menschen. Sie stellen eine ganze Gesellschaft auf den Kopf. Hätte man Petrus in dieser Zeit gefragt, ob er sich nicht manchmal wünschte, Jesus noch einmal bei sich zu haben – ich glaube er hätte geantwortet: »Warum? Er ist doch bei mir! Und noch viel mehr: Der Heilige Geist lebt in mir! Er hat einen ganz neuen Menschen aus mir gemacht!«

Wie gehst Du als Christ damit um, dass der Heilige Geist in Dir lebt? Achtest Du auf Sein Wirken? Kannst Du sagen: Es ist gut, dass Jesus in den Himmel aufgefahren ist – sonst hätte ich den Heiligen Geist nicht in mir. Ich wünsche mir, dass wir uns mehr auf das Wirken des Heiligen Geistes einlassen. Und das fängt in Deinem und meinem Herzen an!

 

© Nils Fastenrath

Herold-Schriftenmission e.V., Herold Juni 2011

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