„Denn in keinem anderen das Heil und es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den sie gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 4,12)

In unserer modernen Zeit ist es populär zu behaupten, dass jede Religion für den Menschen einen Weg bietet, über den er die Möglichkeit habe in die Gemeinschaft mit Gott zu gelangen. Zwar gibt es innerhalb dieser Sichtweise gewisse Unterschiede, aber in einem sind sie sich einig: Alle Religionen sind in Gottes Augen gleichwertig – man nennt dies auch Pluralismus! Andere sind davon überzeugt, dass kein Mensch etwas Zuverlässiges über Gott wissen und sagen könnte, weil uns die nötige Offenbarung dazu fehle. Für solche Skeptiker kann jede Religion gleichermaßen in die Irre führen. In den Köpfen der meisten modernen Menschen finden wir eine Mischung beider Sichtweisen vor.

Häufig wird es vermieden, diese Sichtweisen in klaren, aussagekräftigen Bekenntnissen zu formulieren. Denn immerhin glaubt der Skeptiker ja, dass niemand eine genaue Aussage über Gott und das Leben nach dem Tod treffen könnte, während für den Pluralisten jedes formulierte Bekenntnis eine Einschränkung darstellt. Ein Punkt, in dem auch hier wieder Einigkeit herrscht ist der Zweifel an der biblischen Botschaft, dass nur Jesus Christus der Weg ist auf dem ein Mensch Vergebung für die Missachtung von Gottes Gesetz erhalten kann und dass nur durch Jesus Gemeinschaft mit Gott möglich ist.

Der Glaubensgrundsatz (aus Apostelgeschichte 4,12), den die Apostel Petrus und Johannes während ihrer Verteidigungsrede vor dem Hohen Rat in Jerusalem, verkündeten und der besagt, dass allein in Jesus Christus Rettung zu finden ist, steht völlig im Gegensatz zu dem modernen Denken unserer Gesellschaft. Jeder Christ, der sich zu dem Evangelium bekennt, muss damit rechnen, dass seine Botschaft auf energischen Widerspruch stößt, so war es schon zur Zeit der Apostel. Selbst manche, die sich zum christlichen Glauben bekennen, gehen so weit und sagen: „Ja, Jesus ist der einzige Weg zur Errettung, aber man muss ihn nicht persönlich kennen, um von ihm gerettet zu werden. Wenn du nur ein anständiger Mensch bist, ein gläubiger Jude oder Moslem, dann wird Jesus dich auch retten. In keinem anderen als in Jesus liegt die Errettung, aber diese Errettung gilt auch denen, die nicht an ihn glauben.“

Das ist aber nicht die Botschaft der Bibel. Schauen wir auf verschiedene Aussagen der Bibel, dann sehen wir ganz klar, dass der einzige Weg, um vor Gottes gerechtem Zorn errettet zu werden darin liegt, im Glauben den Namen des Herrn Jesus anzurufen. Jesu Name ist der Schlüssel zur Gemeinschaft mit Gott und das Ziel der Errettung durch den Glauben ist es, den Namen des Herrn Jesus zu verherrlichen. Wenige Kapitel später sagt Petrus, „dass jeder, der an ihn [Jesus] glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfängt“ (Apostelgeschichte 10,43). Der Name Jesus ist die Basis des Glaubens. Wenn du also an Jesus Christus glaubst, um durch den Glauben gerettet zu werden, dann bedeutet dies nichts anderes, als dass du Jesus so kennst, wie die Bibel Ihn beschreibt; dass du darauf vertraust, dass Er der Sohn Gottes ist, wie Er es selbst in der Bibel sagt; und dass Er stellvertretend für Sünder starb und von den Toten auferstand, um sie vor Gott zu rechtfertigen.

In Römer 10,13-15 formuliert es Paulus so: „Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Nun ist es aber doch so: Den Herrn anrufen kann man nur, wenn man an ihn glaubt. An ihn glauben kann man nur, wenn man von ihm gehört hat. Von ihm hören kann man nur, wenn jemand da ist, der die Botschaft von ihm verkündet. Und die Botschaft kann nur verkündet werden, wenn jemand den Auftrag dazu bekommen hat. ´Genau das ist ja auch geschehen,` denn es heißt in der Schrift: Was für eine Freude ist es, die kommen zu sehen, die eine gute Nachricht bringen!“ Nur in Jesus Christus ist Rettung zu finden und das bedeutet, dass jeder der Ihn kennt aufgefordert ist, andere Menschen mit Ihm bekannt zu machen, sodass sie an Ihn glauben und Seinen Namen anrufen können. Jesus allein ist der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch ihn (vgl. Johannes 14,6).

Jesus ist absolut einzigartig! Er unterscheidet sich völlig von den Götzen und Herrschern dieser Welt. Ihn zu kennen und auf Seinen Namen zu vertrauen, das ist der einzige Weg zum ewigen Leben. Darum sagt Paulus auch an einer anderen Stelle: „Jetzt gebietet Gott allen Menschen überall, Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat“ (Apostelgeschichte 17,30-31).

Dies ist die unumstößliche Wahrheit der Bibel und wir sind herausgefordert, sie einer Welt zu bekennen, die nicht akzeptieren will, dass es eine absolute Wahrheit gibt. Die Wahrheit schafft entweder neues Leben oder sie trifft auf Ablehnung. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.

Beten wir, dass Gott uns die Möglichkeit und die Bereitschaft schenkt, den wunderbaren Namen Seines Sohnes zu verkündigen und dass Er in Seiner souveränen Gnade neues Leben schafft.

 

© John Piper

Herold-Schriftenmission e.V., Herold August 2013

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Artikel, Evangelium

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