13 Gründe, warum Christen sich nicht fürchten müssen

Furcht ist wie das Monster unter dem Bett meiner Kinder – seine Kraft wird nicht durch etwas befeuert, was tatsächlich vorhanden ist, sondern von etwas, was sein könnte, etwas, was nach unserer Vorstellung passieren könnte. Furcht ist eine hohle Dunkelheit in der Zukunft, die in die Zeit zurückreicht, um uns jetzt unsere Freude zu rauben, indem es die souveräne Güte Gottes herunterspielt.

Aber wenn wir in Christus sind, wenn wir uns durch den Glauben an ihn hängen, dann müssen wir uns nicht fürchten. Wirklich nicht. 2001 erklärte John Piper seiner Gemeinde in einem Brief, warum sie sich nicht fürchten müssen. Das Anliegen des Briefes war, verschiedene Verheißungen der Bibel hervorzuheben, an die wir uns erinnern können, wenn die Versuchung der Furcht uns angreift.

13 Gründe, sich nicht zu fürchten

1. Wir werden nicht außerhalb von Gottes gnädigen Ratschluss für seine Kinder sterben: »Wenn der Herr will, werden wir sowohl leben als auch dieses oder jenes tun.« (Jakobus 4,15). »Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze verkauft? Und nicht einer  von ihnen wird auf die Erde fallen ohne euren Vater. Bei euch sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt.« (Matthäus 10,29-30). »Seht nun, dass ich, ich es bin und kein Gott neben mir ist! Ich, ich töte, und ich mache lebendig, ich zerschlage, und ich, ich heile; und es gibt niemanden, der aus meiner Hand rettet!« (5. Mose 32,39).

2. Flüche und Verwünschungen können Gottes Volk nichts anhaben: »Denn es gibt keine Zauberei gegen Jakob und keine Wahrsagerei gegen Israel. Jetzt wird zu Jakob und zu Israel gesagt werden: Was hat Gott gewirkt.« (4. Mose 23,23).

3. Pläne von Terroristen und feindlichen Völkern haben losgelöst von unserem gnädigen Gott keinen Erfolg: »Der HERR macht zunichte den Ratschluss der Nationen, er vereitelt die Gedanken der Völker.« (Psalm 33,10). »Tobt, ihr Völker, und erschreckt! Und horche auf, all irh fernen Bewohner der Erde! Gürtet euch und erschreckt, gürtet euch und erschreckt! Plant einen Plan, er geht in die Brüche! Beschließt einen Beschluss, er wird nicht zustande kommen! Denn Gott ist mit uns.« (Jesaja 8,9-10).

4. Menschen können uns nicht schaden, wenn es nicht mit Gottes gnädigem Willen für uns übereinstimmt: »Der HERR ist für mich, ich werde mich nicht fürchten. Was könnte ein Mensch mir tun?« (Psalm 118,6). »Auf Gott vertraue ich, ich werde mich nicht fürchten; was kann ein Mensch mir tun?« (Psalm 56,11).

5. Gott hat verheißen die Seinen vor allem zu beschützen, was letztendlich nicht gut für sie ist: »Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen, weil er meinen Namen kennt.« (Psalm 91,14).

6. Gott hat verheißen uns alles zu geben was wir brauchen, um ihm gehorsam zu sein, uns für immer an ihm zu erfreuen und ihn zu ehren: »Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.« (Matthäus 6,33). »Mein Gott aber wird alles, wessen ihr bedürft, erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.« (Philipper 4,19).

7. Gott ist niemals unvorbereitet: »Siehe, nicht schlummert und nicht schläft der Hüter Israels.« (Psalm 121,4).

8. Gott wird mit uns sein, er wird uns helfen und uns in Schwierigkeiten aufrecht halten: »Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit. … Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine Rechte ergreift, der zu dir spricht: Fürchte dich nicht! Ich, ich helfe dir!« (Jesaja 41,10.13).

9. Der Schrecken wird kommen, einige von uns werden sterben, aber nicht ein Haar von unserem Haupt wird verloren gehen: »Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich; und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben. … Und nicht ein Haar von eurem Haupt wird verloren gehen.« (Lukas 21,10-11.18).

10. Nichts geschieht Gottes Kindern, außer zu der von ihm bestimmten Stunde: »Da suchten sie ihn zu greifen; und niemand legte die Hand an ihn, weil seine Stunde noch nicht gekommen war.« (Johannes 7,30).

11. Wenn Gott, der Allmächtige, dein Helfer ist, dann kann nichts außerhalb von seinen Ratschlüssen dir schaden: »Sodass wir zuversichtlich sagen können: ›Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?‹« (Hebräer 13,6). »Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer ist gegen uns?« (Römer 8,31).

12. Gottes Treue basiert auf seiner festen Wertschätzung seines Namens und nicht auf dem launischen Maß unseres Gehorsams: »Samuel aber sagte zum Volk: Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all dieses Böse begangen, doch hört nicht auf, dem HERRN nachzufolgen, und dient dem HERRN mit eurem ganzen Herzen! Und weicht nicht ab und folgt nicht den nichtigen Götzen nach, die nichts nützen und nicht retten können, weil sie nichtig sind! Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch zu seinem Volk zu machen.« (1. Samuel 12,20-22).

13. Der Herr, unser Beschützer ist groß und wunderbar: »An den Ort, woher ihr den Schall des Horns hört, dorthin sammelt euch zu uns! Unser Gott wird für uns kämpfen!« (Nehemia 4,14).

 

Dieser Artikel erschien zuerst auf desiringgod.org. Die Wiedergabe erfolgte mit freundlicher Genehmigung der Herausgeber.

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